Bitterstoffe gehören zu den klassischen Küchen- und Kräutertraditionen. Dieser Bitter-Boost ist einfach selbst gemacht, hochkonzentriert und lässt sich sehr gut dosieren. Die Variante mit Alkohol hält sich besonders lange – die alkoholfreie Version funktioniert ähnlich, ist aber nur wenige Tage haltbar.
Hochprozentiger Alkohol (40–50 %, z. B. Wodka oder Doppelkorn)
Bittere Kräuter oder Wurzeln (frisch oder getrocknet) zum Beispiel:
Löwenzahnwurzel
Enzianwurzel
Schafgarbe
Engelwurz
Wermut
Pomeranzenschale
1. Kräuter vorbereiten: Kräuter oder Wurzeln grob zerkleinern.
2. Glas füllen: Ein Schraubglas etwa zu einem Drittel bis zur Hälfte mit den Kräutern füllen.
3. Alkohol zugeben: Mit Alkohol aufgießen, bis alle Kräuter vollständig bedeckt sind.
4. Ziehen lassen: Das Glas verschließen und 2–4 Wochen an einem warmen Ort (nicht in der direkten Sonne) ziehen lassen.
Einmal täglich kurz schütteln.
5. Abseihen: Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb oder Tuch abseihen.
6. Abfüllen: In dunkle Tropfflaschen (braun oder grün) füllen und verschließen.
10–20 Tropfen vor den Mahlzeiten
Durch den Alkohol ist die Lösung sehr lange haltbar
Löwenzahnwurzel
Schafgarbe
etwas Enzianwurzel
Wasser
1. Tee ansetzen: Die Kräuter mit heißem Wasser übergießen und einen kräftigen Tee kochen.
2. Reduzieren: Den Tee länger köcheln lassen, damit er deutlich konzentrierter wird.
3. Abkühlen lassen: Abkühlen lassen und in ein sauberes Gefäß füllen.
4. Aufbewahren: Im Kühlschrank lagern.
Kleine Mengen vor dem Essen trinken
Die alkoholfreie Variante hält sich im Kühlschrank etwa 3–4 Tage
Wissenschaft trifft Küche. Verstand trifft Geschmack. In „ISS! Ernährungswissen mit Biss“ servieren Ernährungswissenschaftler Achim Sam und Spitzenköchin Antonina Müller jeden Montag frisches Wissen rund ums Essen – fundiert, unterhaltsam und garantiert frei von Geschmacksverstärkern und erhobenem Zeigefinger.
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